Gesund­heit als Auf­ga­be der Führungskräfte

„FÜH­REN IST DANN ERFOLG­REICH, WENN SOWOHL DIE LEIS­TUNG AN SICH DEN ANFOR­DE­RUN­GEN ENT­SPRICHT ALS AUCH DIE ZUFRIE­DEN­HEIT DER MIT­AR­BEI­TER SICH AUF ANGE­MES­SEN HOHEM NIVEAU BEWEGT.“
(HEINZ-JÜR­GEN HERZ­LIEB, FÜHRUNGSCOACH)

Füh­rung und Arbeitsfähigkeit

Der Füh­rungs­kraft kommt bei der För­de­rung der Arbeits­fä­hig­keit eine Schlüs­sel­funk­ti­on zu (wie im › Haus der Arbeits­fä­hig­keit zu sehen).

Ein offe­nes Ohr für sei­ne Mit­ar­bei­ter haben, Pro­ble­me und Belas­tungs­si­tua­tio­nen erken­nen und sou­ve­rän anspre­chen, Kon­flik­te lösen kön­nen, wert­schät­zend kri­ti­sie­ren – all das und wahr­schein­lich noch viel mehr zeich­net die idea­le Füh­rungs­per­son aus. Kei­ne Fra­ge: In den letz­ten Jahr­zehn­ten sind die Ansprü­che an eine Füh­rungs­kraft deut­lich gestie­gen. Die Füh­rungs­kraft ist zumeist „rund um die Uhr“ gefor­dert. Trotz wach­sen­den Drucks wer­den von ihr schnel­le und sou­ve­rä­ne Ent­schei­dun­gen erwar­tet. Die Fül­le der zu bewäl­ti­gen­den Auf­ga­ben und die hohen Anfor­de­run­gen machen es nicht immer leicht, mit auf­tre­ten­den Schwie­rig­kei­ten und Stres­so­ren sou­ve­rän umzu­ge­hen und ins­be­son­de­re den Belan­gen der ein­zel­nen Mit­ar­bei­ter gerecht zu wer­den. Daher gilt: › „Pfle­ge dich und dei­ne Mit­ar­bei­ter“.

Gesund­heit als Managementaufgabe

Wie in vie­len Stu­di­en auf­ge­zeigt, hat das Füh­rungs­ver­hal­ten unmit­tel­ba­re Fol­gen für das Enga­ge­ment und die Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ter. Füh­rungs­kräf­te gestal­ten die Arbeits­be­din­gun­gen mit und prä­gen so maß­geb­lich das Mit­ein­an­der und zwi­schen­mensch­li­che Kli­ma. Von ihrer Unter­stüt­zung hängt es auch ab, ob aus Anfor­de­run­gen Über­for­de­run­gen wer­den. Im ungüns­ti­gen Fall kann ein unre­flek­tier­ter und nicht ein­fühl­sa­mer Umgang sogar zu psy­chi­schen Belas­tun­gen bei den Mit­ar­bei­tern füh­ren. Fest steht: Vor­ge­setz­te tra­gen gro­ße Verantwortung.

Zuneh­mend mehr Füh­rungs­kräf­te ver­ste­hen die Gesund­heits­för­de­rung ihrer Mitarbeiter/​innen als zen­tra­le Manage­ment­auf­ga­be. Sie ent­wi­ckeln die Fähig­keit, sich trotz eige­ner hoher Bean­spru­chung Zeit für die Belan­ge der Mit­ar­bei­te­rIn­nen zu neh­men, statt belas­ten­den einen moti­vie­ren­den Druck auf­zu­bau­en, in ange­mes­se­ner  Wei­se mit erkenn­ba­ren Über­for­de­run­gen umzu­ge­hen und gemein­sam wert­schät­zend nach Lösun­gen zu suchen – sprich, in gesund­heits­ori­en­tier­ter Wei­se zu for­dern und zu führen.

Damit erken­nen sie aber auch den posi­ti­ven Effekt für ihre eige­ne Gesund­heit. Denn Füh­rungs­tä­tig­keit kos­tet Ener­gie. Die Füh­rungs­kraft ist in der Regel mit ihren per­sön­li­chen Her­aus­for­de­run­gen in kom­ple­xe struk­tu­rel­le und orga­ni­sa­to­ri­sche Zusam­men­hän­ge ein­ge­bun­den. Um in die­sem Span­nungs­feld ange­mes­sen kom­mu­ni­zie­ren und han­deln zu kön­nen, ist es wich­tig, stets eine Stim­mig­keit mit sich selbst, mit der jewei­li­gen Situa­ti­on sowie mit den Bedin­gun­gen des Umfel­des herzustellen. 

› Selbst­er­kennt­nis und Selbst­für­sor­ge gehö­ren des­halb zu den Vor­aus­set­zun­gen erfolg­rei­cher Füh­rungs­ar­beit. Obers­tes Prin­zip für gesund­heits­ge­rech­tes Füh­ren ist daher, bei sich selbst anzu­fan­gen. Nur wer sich selbst füh­ren kann, kann ande­re führen.

Metho­dik

Nur wer sich selbst füh­ren kann, kann ande­re führen. 

In klas­si­schen Füh­rungs­kräf­te­trai­nings wird auf die­sen Aspekt zuneh­mend ein­ge­gan­gen, zumeist sind die geschil­der­ten Situa­tio­nen jedoch zu indi­vi­du­ell in Bezug auf den/​die Mit­ar­bei­te­rIn, um pau­scha­le Ant­wor­ten geben zu kön­nen. Effek­tiv sind hier indi­vi­du­el­le Bera­tungs­pro­zes­se wie im Gesund­heits­coa­ching, in dem Füh­rungs­kräf­te die Mög­lich­keit haben, das eige­ne Han­deln und Selbst­ver­ständ­nis im Hin­blick auf die Ent­wick­lung eines wer­te­ge­lei­te­ten und gesund­heits­ori­en­tie­ren Füh­rungs­stils zu reflek­tie­ren. Hier ist der Blick auf die Mit­ar­bei­te­rIn­nen und auch auf die eige­ne Gesund­heit gerich­tet – mit dem Ziel, das eige­ne Selbst­steue­rungs­po­ten­ti­al und das der Mit­ar­bei­te­rIn­nen zum Erhalt der Leis­tungs­fä­hig­keit zu fördern. 

Für das The­men­feld „Füh­rung und Gesund­heit“ bie­te ich Vor­trä­ge, spe­zi­el­le Schu­lun­gen und auf das jewei­li­ge Unter­neh­men maß­ge­schnei­der­te Work­shops für Füh­rungs­kräf­te an. 

Zie­le

Die­se Angebote

  • die­nen der Ver­mitt­lung von Infor­ma­tio­nen zu den The­men­fel­dern: Gesund­heit, Arbeit, Psy­cho­so­zia­le Belas­tun­gen am Arbeits­platz, Gesund­heit und Führung
  • die­nen der Sen­si­bi­li­sie­rung für Aus­wir­kun­gen des eige­nen Füh­rungs­ver­hal­tens auf Zufrie­den­heit und Gesund­heit der Mit­ar­bei­te­rIn­nen und auf sich selbst, 
  • zie­len auf die Refle­xi­on der eige­nen Hal­tung im Füh­rungs­all­tag und auf das Erken­nen eige­ner Ein­fluss­mög­lich­kei­ten für eine gesund­heits­för­der­li­che Führung
  • zie­len auf die Erwei­te­rung der Hand­lungs­op­tio­nen und das Erler­nen effek­ti­ver und wirk­sa­mer Umset­zungs­mög­lich­kei­ten in der Führungspraxis
  • stär­ken die Gesund­heits- und Selbst­kom­pe­tenz der Füh­rungs­kraft (das Wis­sen um das eige­ne › Per­sön­lich­keits­pro­fil ist essentiell)

 

und haben fol­gen­de Inhal­te:  

  • Zusam­men­hang von Arbeit, Gesund­heit und Leistung
  • psy­cho­so­zia­le Belas­tun­gen am Arbeits­platz (Stress, Bur­nout, psy­chi­sche Erkrankungen)
  • der Ein­fluss des Füh­rungs­ver­hal­tens auf Mit­ar­bei­te­rIn­nen und deren Befind­lich­keit – Refle­xi­on des eige­nen Füh­rungs­stils und Erken­nen von Entwicklungspotentialen
  • Prin­zi­pi­en gesund­heits­för­der­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on und wer­te­ori­en­tier­ter Mitarbeiterführung 
  • Erken­nen von psy­chisch belas­te­ten Mit­ar­bei­te­rIn­nen und Ent­wick­lung eines Gesprächs­leit­fa­dens für den Umgang mit diesen 
  • Füh­ren zwi­schen Für­sor­ge und Selbst­sor­ge – die Vor­bild­funk­ti­on der Führungskraft 
  • Arbeit an aktu­el­len Anlie­gen aus dem Füh­rungs­all­tag und Ent­wick­lung von pra­xis­taug­li­chen Lösungsstrategien

 

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Fra­gen ste­he ich Ihnen ger­ne zur Ver­fü­gung.
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Doris Ostermann | Gesundheitscoaching, Beratung, Supervision, Coaching | Osnabrück